Preussenflagge Preußisches Bleisatz-Magazin
Startseite - Home
Magazin - Online-Shop
Impressum - Imprint
Tagebuch - Blog
Tagebuch - Blog
Was geschah - What happened
Hintergrund - Background
Wurzeln - Roots
Schriftensammlung - Type collection
Collagen - Collages
Hauptproben - Specimen
Lexikon - Dictionary
Memorabilia - Memorabilia
Gstebuch - Guestbook
Forum - Forum
Verweise - Links
Presse - Press
Stichwortsuche:

E-Post an den Bleisetzer - E-Mail
Allgemeine Gesch ftsbedingungen - Business conditions

Vertriebsrepräsentanz für gußfrische Schriften der Schriftgießereien
Logo D.Stempel GmbH

Logo Bauer types

Anstößige Texte zum Runterladen und Weiterverbreiten Spatzseite

Web to Print — von Bernd Zipper


17.12.2009

Bernd Zipper ist ein Strategie-Berater der Druckindustrie. Er denkt groß, er analysiert und bewertet den gesamten Print-Markt, erkennt frühzeitig innovative neue Technologien, er gehört zum Think Tank der Druckindustrie.

Hinzu kommt: Der Mann ist hochprofessionell, blitztgescheit und eloquent. Ich glaube, das nach seinem Besuch bei mir beurteilen zu können, denn er kommt aus genau der Welt, in der ich vor meinem Rückzug in den Bleisatz fast zwei Jahrzehnte tätig war.

Wenn jemand wie Bernd Zipper ein Buch über Web-to-Print schreibt, dann hat das Hand und Fuß — ganz egal, wie man zum Thema selbst steht. Ich halte das Thema für äußerst interessant für jeden, der seinen Lebensunterhalt in der Druckvorstufe der Druckindustrie mit seiner Arbeit verdient. Das ist der erste Grund, warum ich sein Buch hier vorstellen wollte. Der zweite — Egomanen wie ich sind immer auch eitel — liegt im Titel begründet. Denn Bernd Zipper verwendete dazu eine Satzform mit der Wotan fett aus meinem Bleisatz-Bestand, die er photographierte und dann spiegelte. Hübsch, nicht?

Als Aussteiger kenne ich meine Grenzen. Also werde ich ihnen keine eigene Rezension hier zumuten, sondern bat den Fachjournalist Marc Michael Schoberer darum, seine Rezension hier veröffentlichen zu dürfen. Seine freundliche Genehmigung liegt mir vor.

And here we go...

================= 

Strategie: Web-to-Print - eine Rezension von Marc-Michael Schoberer
Ist dieses Buch wirklich lesenswert?
Was könnte Web-to-Print für Ihr Unternehmen bringen?
Zukunftsprognosen?

Vor ca. 3 Wochen fand ich einen großen Umschlag in meinem Firmenbriefkasten vor. Der Inhalt ein Buch: Strategie: Web-to-Print.

Zunächst etwas verwundert, denn ich hatte nichts bestellt, wurde mir alles klar, als ich das Anschreiben las. ZICON Consulting bat mich um die Online-Rezension des Buches. Auch wenn mich das Thema Web-to-Print sehr interessiert und ich den Autor Bernd Zipper mit der Studie Web-to-Print 2009/2010 (LINK) in Verbindung brachte, habe ich dieses „Projekt" als eher uninteressant abgestempelt und daher hinten angestellt. Der Grund: Unbezahlte Rezensionen bedeuten zunächst eines - hoher Zeitaufwand für das Lesen des Buches, Rechercheaufwand und eine Menge Arbeit für die eigentliche Rezension. Uns die Zeit ist ein kostbares Gut. Web-to-Print beschäftigt jedoch die Druck- und Medienwelt wie kaum ein anderes Thema und so habe ich eines Abends angefangen das Buch zu lesen. Weniger unter dem Aspekt einer eventuellen Rezension, als aus reiner Neugierde.


Strategie: Web-to-Print — was sol ich sagen? Ich war von Anfang an begeistert und so investiere ich trotzdem und schreibe eine kleine Rezension. Denn das Buch ist es wirklich wert!


Basics
Zunächst jedoch einige grundlegende Fakten zu Web-to-Print. Technik ist keine Strategie. Und Strategie ist ohne technische Umsetzung nichts. Web-to-Print ist für die einen pure Technologie und beschreibt Verfahren, wie sich Druckvorlagen online erzeugen lassen.

Für andere ist Web-to-Print eine Strategie, mit der sich Marktvorteile sichern und neue Absatzpotentiale erschließen lassen. Ich würde sagen, Web-to-Print nutzt beiden Welten, dem Druck- und den Online-Markt.
W2P ist die Methode, um virtuelle Internet-Dienstleistungen mit der haptischen Papierwelt zu verbinden.
24-Stunden Verfügbarkeit, kostengünstig, aktuell, kundennah, vielfältig einsetzbar - dies alles sind Eigenschaften von erfolgreichem Web-to-Print und das wiederum ermöglicht neue Dimensionen der Kundenbindung.
Kundenbindung die heute über Erfolg und Misserfolg entscheidet.

Es kursieren viele Synonyme für Web-to-Print, die so nicht stimmen. Beim Web-to-Print geht es aber einzig und alleine um eines, eine online erzeugte, individuelle Druckvorlage. Der Autor Bernd Zipper spricht in Strategie:Web-to-Print von einem Buch für alle Interessierten. Für den Studenten und Azubi, ebenso wie für den erfahrenen Medienmacher und Drucker. Generell halte ich von solchen Aussagen nichts. Denn der Einklang zwischen Wissen für Einsteiger und dem, für Fortgeschrittene, ist schwer zu finden, meist sogar unmöglich.

Um so mehr ziehe ich den Hut von Herrn Zipper - dieses Buch hat diesen Spagat geschafft. Das Buch bietet Wissen und Informationen wie wir Sie mögen. Kurz, prägnant, auf den Punkt und schnörkellos.
Strategie: Web-to-Print lässt (fast) keine Fragen offen.

Was ist Web-to-Print?
Was sind die Vor- und Nachteile? Sowohl aus Firmen-, wie auch aus Kundensicht.
Wo liegt der entscheidende Nutzen?

Auch als jemand, der sich seit langem mit Web-to-Print beschäftigt, habe ich in diesem Buch interessante, neue Wissenshäppchen entdecken und an den zahlreichen Praxisbeispielen neue Lösungsansätze generieren können.
Zipper geht in seinem Buch en detail auf die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Web-to-Print ein und erläutert die verschiedenen Produktionsarten von W2P.

Der Autor bringt durch die zahlreichen Praxisbeispiele viel Schwung in das Buch und zeigt gut nachvollziehbar auf, wie W2P dann auch tatsächlich erfolgreich in den unterschiedlichsten Unternehmen zum Einsatz kommt. Von der Theorie, zur Praxis.

An vielen Stellen war ich wirklich verblüfft, mit welch innovativen Technologielösungen die Anforderungen der Firmen „angepackt" wurden. Man kann fast von einer gewissen Art an Spannung sprechen, mit der ich mich auf jede neue Ausführung gefreut habe.


< zum Inhaltsverzeichnis


Kommentare
1.     er ist super
  — u · 09. 07. 2010 ·
 
Einen Kommentar eintragen
  wird nicht angezeigt